Zum Abschluss des Grunddurchgangs der IPHL reiste unsere Mannschaft am vergangenen Wochenende zu den South Tyrol Eagles. Die Vorzeichen standen denkbar ungünstig: Stark ersatzgeschwächt und mit einem Rumpfkader traten wir die Reise über den Brenner an. Doch wer dachte, wir würden die Punkte kampflos aufgeben, sah sich getäuscht.
Samstag: Ein Traumstart mit bitterem Ende Das erste Duell begann furios. Unsere Jungs zeigten von der ersten Sekunde an Herz und Leidenschaft. Taktisch diszipliniert und offensiv effizient erspielten wir uns im ersten Drittel eine verdiente 0:2-Führung. Doch im Eishockey können wenige Momente das Momentum kippen. Im zweiten und dritten Spielabschnitt schlichen sich bedauerliche Unkonzentriertheiten ein. Gegen einen Gegner von der Qualität der Eagles werden schwere Fehler sofort bestraft. Die Südtiroler nutzten ihre Chancen eiskalt, drehten die Partie und besiegelten den 4:2-Endstand.

Sonntag: Die „Null“ stand lange Auch am Sonntag bewies die Mannschaft Moral. Zwei Drittel lang lieferten wir uns mit den Eagles einen offenen Schlagabtausch, bei dem wir defensiv extrem kompakt standen. Bis zur zweiten Pause hielten wir das 0:0 und ließen die Hausherren verzweifeln. Im Schlussdrittel forderten der dünne Kader und das hohe Tempo jedoch ihren Tribut. Wir gaben dem Gegner zu viel Raum, die Ordnung ging verloren, und die Eagles nutzten diese Phase gnadenlos aus, um binnen kürzester Zeit auf 5:0 davonzuziehen.

Der Blick geht nach vorne Die Ergebnisse spiegeln nicht zwingend die kämpferische Leistung wider, zeigen aber deutlich auf, woran wir arbeiten müssen. Jetzt heißt es: Mund abputzen, Fehler analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen. Der volle Fokus liegt nun auf dem Saison-Highlight – der „Best of Three“-Serie um den österreichischen Meistertitel. Wir sind bereit für den Kampf um Gold!












